Das BMC zeigt die wichtigsten Faktoren auf, die ein Geschäftsmodell berücksichtigen muss und hilft dir dabei, einen Überblick über die einzelnen Bereiche zu erhalten. Das Tool wurde übrigens von dem Schweizer Unternehmer Alexander Osterwalder entwickelt und 2008 veröffentlicht.
Wie funktioniert das Business Model Canvas?
Beim Business Model Canvas läuft alles analog ab: Du benötigst lediglich einen großen Papierbogen, beispielsweise im Format A0, verschiedenfarbige Post-Its und Stifte. Den Papierbogen (Canvas) unterteilst du in neun unterschiedlich große Segmente, die mit jeweils einem Schlüsselfaktor benannt werden. Um welche es sich dabei im Detail handelt, erfährst du im weiteren Verlauf.
Zuerst solltest du dich alleine beziehungsweise mit deinem Team hinsetzen und brainstormen. Anschließend notierst du zu jedem Schlüsselfaktor stichwortartig Ideen und Gedanken auf Post-Its. Diese klebst du in die entsprechenden Segmente der Tabelle. Ergänzend können auch Skizzen erstellt und angehangen werden.
Solltest du später feststellen, dass die Stichworte doch nicht zu dem jeweiligen Schlüsselsegment gehören oder zu einem anderen besser passen, kannst du sie einfach entfernen oder umkleben. Auf diese Weise erhältst du eine segmentierte Collage deiner Vorstellungen zum Geschäftsmodell, die du anschließend clustern und zueinander in Beziehung setzen kannst. Am Ende solltest du auf diesem Weg zu einem marktfähigen Modell finden.